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Postscript-Datei  Seitenlayout   Schriften  Bilddaten 
QuarkXPress  InDesign  Freehand PageMaker

Illustrator

CorelDraw

Microsoft-Office

 
 

TRAPPING

FARBMODUS: Verwenden Sie immer den CMYK-Modus im 4-Farbdruck, niemals RGB oder LAB. RGB- und LAB-Farben werden unsauber gedruckt.

FARBE IN GRAUSTUFEN: Farben auf Schwarz zu druckenden Seiten erscheinen nicht oder nur sehr blass im Druckbild. Beachten Sie dies insbesondere bei 4/1-farbigem Druck.

AUFLÖSUNG VON PIXELDATEN (Richt-, keine Fixwerte):

72 dpi ---> unzureichend für den Druck
300 dpi ---> empfohlene Mindestauflösung
355 dpi ---> optimal für 70er Raster
405 dpi ---> optimal für 80er Raster
1.200 dpi ---> optimal Strichscans

BILDER SPEICHERN: nicht zu verwenden sind DCS-EPS, PSD, PICT, BMP, GIF, PNG, PCX usw.

TIFF ---> keine Alphakanäle
JPEG ---> immer höchste Qualität
EPS ---> Ideal

Wir überfüllen mit Standardwerten. Verwenden Sie keine Überdruckfunktionen, das Ergebnis ist sonst softwareabhängig und nicht vorhersehbar. Wollen Sie eigene Werte für Überfüllung / Überdrucken verwenden, geben Sie das bitte unbedingt bei der Auftragserteilung an! Um Blitzer zu vermeiden überdruckt Schrift, die 100% Schwarz angelegt ist, standardmäßig alle anderen Farben. Bei großer Schrift kann dies dazu führen, dass unterliegende Farben sichtbar durchscheinen.

Elemente und Schriften, die in 100% schwarz angelegt sind, werden bei uns standardmäßig überdruckt (außer bei Bildern). Dies bedeutet, dass vergessene Elemente unter Schwarzflächen durchscheinen können. Für eine bessere Tiefenwiedergabe empfehlen wir Ihnen im 4-Farbdruck Schwarz mit zusätzlich 40% Cyan anzulegen, dann wird dieses Schwarz auch nicht mehr automatisch überdruckt.

Verwenden Sie keine "Haarlinie", sondern eine minimale Linienstärke positiv von 0,08 mm und negativ von 0,17 mm. Achten Sie insbesondere beim Verkleinern/Vergrößern von Grafiken/Objekten darauf, dass die Linienstärken nicht zu gering werden.

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SCHRIFTEN & ZEICHENSÄTZE

  • Wenn möglich, Schriften in Kurven bzw. Pfade umwandeln, bevor Sie eine Postscript-Datei erstellen oder uns die Daten als native Arbeitsdatei anliefern. Damit werden Schriftenprobleme bereits im Keim erstickt.

  • Schwarzen Text bitte als 100% Schwarz anlegen. Gemischtes Schwarz kann ein unsauberes Schriftbild erzeugen. Schwarzen Flächen oder großer Schrift geben Sie 40-50% Cyan hinzu, damit das Schwarz eine bessere Tiefenwiedergabe bekommt. 

  • Liefern Sie bei "offenen" Dateien unbedingt alle Schriften mit. Wenn Sie Postscript-Schriften verwenden, denken Sie bitte daran, dass ein Zeichensatz bei PS-Schriften immer aus Screen- und Printerfonts bestehet. Liefern Sie bei "offenen" Dateien immer beides mit. Das gilt auch für Schriften, die in EPS-Dateien eingebettet sind.

  • Stellen Sie auch keine automatische Schriftmodifikationen oder Schrifteffekte ein (wie z.B. fett, kursiv, schattiert usw.). Simulierte Schrifteffekte führen häufig zu Problemen. Dies gilt für alle gängigen Programme. Verwenden Sie besser die entsprechenden Fonts für Fett, Kursiv usw.

  • Verwenden Sie keinesfalls System und TrueType-Schriften,  wenn Sie in einem Programm arbeiten, in dem sich diese Schriften nicht in Kurven/Zeichenwege wandeln lassen. Lässt sich eine TrueType-Schrift nicht in Pfade wandeln, so ist diese Schrift defekt.

  • Bitte schicken Sie uns nur die tatsächlich verwendeten Schriften. Ansonsten müssen wir, wie Sie auch, die passenden Schriften zusammensuchen und Ihnen die Zeit berechnen.

Reklamationen, deren Grund in diesen Schriftarten beruhen, können wir leider nicht berücksichtigen. Deshalb: Lassen Sie sich vorher von uns beraten.

 

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Seitenlayout

Beschnitt
Elemente/Bilder, die bis zur Endformkante reichen, sollen 3 mm über das Endformat ragen, also in den Beschnitt. Diese 3 mm werden nach dem Druck weggeschnitten und dienen als "Spielraum" bei etwaigen Schneidedifferenzen.

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Ränder
Beachten Sie bitte, dass es , technisch bedingt, zu Schneidedifferenzen von bis zu einem Millimeter kommen kann. Vermeiden Sie daher schmale Ränder und die Platzierung von Schrift nahe am Rand.

Keine Mehrfachnutzen!
Bei einem beidseitigen Druck erstellen Sie bitte ein EPS-Dokument im Endformat mit je einer Seite für Vorder- und Rückseite. Bezeichnen Sie in Ihrer Datei eindeutig, ob es sich um Seite 1 oder Seite 2 usw. handelt.

Für Prospekte und Broschüren legen Sie bitte alles als Einzelseiten an. Dabei ist die Titelseite die erste Seite im Dokument und die Rückseite der Broschüre die letzte Seite. Die Innenseiten können dann auch als Doppelseiten (zwei aneinanderhängende Einzelseiten) angelegt sein, damit Übergänge nicht getrennt werden müssen.

Kuverts
Kuverts können an der Greiferkante sowie in der Fensterzone nicht bedruckt werden. Die Greiferkante befindet sich immer links vom Adressfenster. Die Greiferkante beträgt 1 cm.

Postscript-Format
Wählen Sie beim Drucken in eine Postscript-Datei das Format so groß, dass Beschnitt und Schnittmarken mit gedruckt werden. In der Regel genügt es, 24 mm zum Endformat in Höhe und Breite zu addieren (außer bei CorelDraw, dort bitte 26 mm Zugabe).

Flyer DIN lang
Im Wickelfalz legen Sie den Titel und den Rücken mit 100 mm, die einklappbare Seite mit 97 mm an (also die "Vorderseite A4" von rechts nach links beginnend). Die "Rückseite A4" von links nach rechts beginnend mit den Maßen 100 / 100 / 97 mm.
Im Zick-Zack-Falz legen Sie alle 6 Seiten mit jeweils 99 mm an.

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Bilddaten

Auflösung und Bildmodus
Verwenden Sie für Ihre Bilder ausschließlich den CMYK-Modus: Niemals RGB- oder LAB-Modus.

Auflösung/pixelorientierte Bilddaten:
für 70er Raster optimal

355 dpi

für 80er Raster optimal

405 dpi

Strichscans optimal

1.200 dpi

Wir drucken normalerweise alle Druckobjekte mit 80er Raster, außer auf ungestrichenen (Natur-) Papieren. Diese müssen aufgrund der groberen Papierstruktur im 70er Raster gedruckt werden.

Bild-Speicherformate
TIFF- & EPS-Daten

OK !

DCS-EPS, PSD, PICT, BMP, JPEG, GIF, PNG, PCX usw.

NEIN !

EPS-Speicheroptionen
Wenn Sie eine EPS-Datei abspeichern, stellen Sie bitte keine JPEG für die Bildschirmdarstellung ein und aktivieren Sie auch keine weiteren Optionen.

Kanäle und Ebenen löschen
Löschen Sie vor Datenanlieferung alle Kanäle außer CMYK und reduzieren Sie die Ebenen auf eine Ebene.


Empfehlung für Photoshop-Separations-Einstellung

  • Tonwertzuwachs 18%

  • GCR, "mittlerer" Schwarzaufbau (dabei werden Schwarztöne mit durchschnittlich 50% Cyan, Magenta und Gelb unterlegt, um eine bessere Tiefe in Bildern zu erreichen). Bei Screenshots mit neutralen Grauflächen stellen Sie den Schwarzaufbau z.B. auf "maximal". Damit werden Schwarz und Grautöne nicht mit Cyan, Magenta und Gelb unterlegt und bleiben somit für den Druck neutrale Grautöne

  • Max. Schwarz: 100%, Gesamtauftrag 300%.


ICC-Profile
In Grafik- und Layoutprogrammen sollten Sie prinzipiell nicht mit ICC-Profilen arbeiten. In Photoshop arbeiten Sie bitte mit oben beschriebener Einstellung. Es wird mit unterschiedlichsten ICC-Profilen für die unterschiedlichen Druckmaschinentypen gearbeitet. Weil bei der Auftragsbestätigung aber noch nicht klar ist, auf welcher Maschine gedruckt wird, können wir Ihnen kein Profil zur Verfügung stellen. Bitte stellen Sie also bei Datenanlieferung keine Farbprofile ein.

Freigestellte Bilder
Bilder müssen prinzipiell in Photoshop mit einem Beschneidungspfad freigestellt werden. Erstellen Sie diesen Pfad am besten mit dem Feder-Werkzeug. Pfade über eine Auswahl zu erzeugen, kann zu unsauberen Freistellern führen. Wenn Sie einen Beschneidungspfad speichern, stellen Sie bitte die Kurvenannäherung von maximal 1 Pixel ein (falsch wäre z.B. 0,5 Pixel), ansonsten kann es zu Postscript-Fehlern kommen.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Bildbearbeitung.

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QuarkXPress 6®

Beachten Sie bitte vorab die Informationen zum Seitenlayout und zu Bilddaten.

In Quark eingefärbte Bilder sehen im Druck eventuell nicht wie gewünscht aus. Die Darstellung an Ihrem Monitor bzw. Farbdrucker kann stark vom Ergebnis der Druckmaschinen abweichen. Bildrahmen müssen für TIFF-Bilder immer auf 100% Weiß oder 0% Schwarz gesetzt werden. In Quark ab Version 4.0 dürfen Bilder nicht auf "nicht-weiße-Bereiche" stehen. Reklamationen aufgrund von Druckfehlern durch diese Einstellungen können wir leider nicht anerkennen. Das werden Sie sicher verstehen. Erstellen Sie deshalb freigestellte Bilder immer mit einem Beschneidungspfad in Photoshop.
Desweiteren stellen Sie in Quark Linienstärken niemals auf die automatische Einstellung "Haarlinie", dies bedeutet ein Gerätepixel und kann, je nach Ausgabegerät, eine völlig unterschiedliche Stärke besitzen.

Erstellen Sie jetzt Ihre Postscript-Datei:
Wählen Sie unter "Ablage" => "Drucken..." und gehen Sie wie folgt vor:

  • "LAYOUT"
    "Auszüge" nicht anklicken. Wählen Sie "Anschnitt": 2 mm, Passkreuze zentriert, Versatz 6 pt.

  • "EINSTELLUNGEN"
    "Druckerbeschreibung: Acrobat Distiller". Sollte diese Druckerbeschreibung nicht verfügbar sein, müssen Sie diese eventuell noch installieren (siehe Druckertreiber installieren).
    "Papiergröße" => "Anwenderdefinert". "Papierbreite" und "Papierhöhe": QuarkXPress benötigt für das Ausgabeformat mit Passkreuzen eine Zugabe von 22 mm (11 mm an jeder Seite). "Verkleinern/Vergrößern" sollte auf 100% stehen und unter "Seitenpositionierung" muß unbedingt "zentriert" ausgewählt werden. Wählen Sie "Ausrichtung Hoch".

  • "AUSGABE"
    "Farben drucken: Zusammengesetzte Farben (Version 4.0) bzw. CMYK-Modus (Version 4.1)" bzw. "Composite-CMYK" (Version 5 u. 6), "Auflösung: 2400", Frequenz: 200".

  • "OPTIONEN"
    Aktivieren Sie die Optionen "EPS-Schwarz überdrucken" und "Vollauflösende TIFF-Ausgabe". Unter Bilder wählen Sie "Ausgabe Normal" und "Daten Binär".

  • "EBENEN"
    Aktivieren Sie "zu druckende Ebenen"

  • "ANSCHNITT"
    Wählen Sie "Anschnittyp Gleichmäßig", geben Sie unter Betrag "3 mm" ein. Aktivieren Sie die Option "An der Anschnittkante beschneiden"

  • "OPI"
    Aktivieren Sie "OPI aktiv", "TIFF mit Bildern" und "EPS mit Bildern".

  • "AUSGABEDATEI / ZEICHENSÄTZE"
    Diese Menüs finden Sie nur beim Mac unter "Drucker...": Zuerst wählen Sie im Pulldown-Menü "Ausgabeoption". Aktivieren Sie "Als Datei sichern" und wählen Sie als Format "Postscript". Klicken Sie auf "Sichern" um die Postscript-Datei zu erzeugen.

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InDesign®

InDesign ist derzeit das Programm, das in der Druckbranche innovative Maßstäbe setzt. In der Version 1.5 leider noch nicht ausgereift, daher hier nur die Beschreibung zur Version 2.0:

Beachten Sie bitte vorab die Informationen zum Seitenlayout und zu Bilddaten.

  • "ALLGEMEIN"
    "Druckformat", "gewünschtes bzw. Benutzerdefiniert", "Drucker". "Postscript-Datei" und "PPD" "Acrobat Distiller" einstellen.

  • KONFIGURATION"
    Das Papierformat auf "benutzerdefiniert" setzen, Breite und Höhe sollte auf "Autom." stehen. Dadurch wird das Papierformat automatisch auf die notwendige Größe mit den jeweils gewählten Druckhilfszeichen, Beschnitt u.ä. eingerichtet. Bei der Skalierung müssen Breite und Höhe auf "100%" und die Felder "Proportional erhalten" und "Seitenposition zentriert" aktiviert sein.

  • "MARKEN & BESCHNITTZUGABE"
    Aktivieren Sie "Alle Druckmarken". "Offset" bestimmt den Abstand der Druckhilfszeichen zum Endformat und muss mindestens die Größe des Beschnitts betragen. Bei "Beschnittzugabe" geben Sie bitte 3 mm ein.

  • AUSGABE"
    Die Farbausgabe ist auf "Composit CMYK" eingestellt für den Zusammendruck aller Farben. "Text im Schwarz" muß dekativiert sein.

  • "GRAFIKEN"
    Bei "Daten senden" "Alle" auswählen. Die Schriften sollten Sie vorher in Pfade gewandelt haben. "Postscrip-Level 3" einstellen und, wenn möglich, "Datenformat" auf "Binär" stellen (ansonsten "ASCII").

  • "FARBMANAGEMENT"
    Komplett deaktivieren

  • "ERWEITERT"
    "OPI" nur bei verwendetem OPI aktivieren. Für die "Transparenzreduzierung" "hohe Auflösung" wählen.

Klicken Sie auf "Sichern", um die Postscript-Datei zu erzeugen.


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PageMaker

Beachten Sie bitte vorab die Informationen zum Seitenlayout und zu Bilddaten.

In PageMaker können Sie wählen ob Sie ein Bild in der Satzdatei einbetten möchten oder nicht. Um eine Postscript-Datei zu erstellen, müssen Sie diese natürlich einbetten.

Wenn Ihre Datei druckfertig ist, gehen Sie im Apfelmenü unter "Auswahl" und wählen den Drucker "Adobe PS". Danach wählen Sie unter "Datei" "Drucken...".
Folgende Einstellungen sind vorzunehmen:

  • "DATEI"
    Wählen Sie bei "PPD:" "Acrobat Distiller" aus. Dies ist eine geräteunabhängige Druckerbeschreibung, die in Ihrem System installiert sein muss (siehe Druckertreiber installieren). Sichern Sie grundsätzlich alle Seiten in eine Datei. Sollten Sie z.B. bei Broschüren auch bewusst "Leere Seiten" verwenden, dann aktivieren Sie diese Option.

  • "PAPIER"
    Bei Papier "Größe" wählen Sie "Eigene...". Ein weiteres Fenster öffnet sich. Addieren Sie bei Ihrem Endformat zu Höhe und Breite jeweils 20 mm, damit Beschnitt und Schnittmarken mitgedruckt werde, z.B. DIN A4 (201 x 297 mm) + 20 mm = 230 x 317 mm. Klicken Sie auf "OK". Markieren Sie "Druckzeichen", Seiteninformationen" und "Seite in Druckfläche zentrieren". "Größe" muss auf 100% eingestellt sein. Wenn die Formatangaben korrekt sind, ist in der Vorschau um den blauen Formatrahmen noch ein kleiner weißer Rand erkennbar.

  • "OPTIONEN"
    Stellen Sie die Eingaben ein: "Bilddaten senden" = Normal, "Datenkodierung" = Binäre Bilddaten senden, "Symbol für Sonderzeichen" = aktiviert mit "Postscript und TrueType", "Mit PostScript-Fehlerinfo" = aktiviert, "PostScript-Datei" = aktiviert / Namen eingeben, "EPS" = aktiviert. Achten Sie besonders darauf, dass Sie im Druckmenü nicht "optimiert" sondern "normal" einstellen.

  • "FARBE"
    Markieren Sie "Probezusammenstellung" und "Farbe". "Frequenz" sollten Sie auf 175 lpi einstellen, das besgat unsere Erfahrung. "Winkel" können Sie ignorieren, da diese Angaben von unseren RIPs automatisch festgelegt werden.

  • "MERKMALE"
    Wählen Sie unter "Resolution" "2400 dpi-Auflösung".

Klicken Sie auf "Drucken", um die Postscript-Datei zu erzeugen.

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Freehand®

Beachten Sie bitte vorab die Informationen zum Seitenlayout und zu Bilddaten.

Verwenden Sie beim Gestalten Ihres Objekts keine automatischen Texteffekte - erstellen Sie diese ggf. manuell. Wählen Sie ALLES im Dokument aus und wählen Sie "Text in Pfade konvertieren". Damit haben Sie alle Schriftenprobleme im Keim erstickt.

Kopieren Sie bitte vor Datenanlieferung aus Freehand alle Daten, die gedruckt werden sollen, auf eine Ebene und löschen Sie alle unnötigen Ebenen. Dies hilft Missverständnisse zu vermeiden, ob unsichtbare Ebenen bzw. ausgeschaltete Ebenen mitgedruckt werden sollen oder nicht

Die "Ausrichtungsfarbe" die Sie in Freehand standardmäßig in der Farbpalette finden, sollten Sie niemals als schwarze Farbe innerhalb Ihres Layouts verwenden. Diese Farbe ist so definiert, dass sie auch 100% Cyan, Magenta und Gelb druckt und dient nur zum Passer- und Schneidemarkendruck bei der Filmausgabe.

Wählen Sie im Inspektor "Dokument..." bitte 2.540 dpi Druckerauflösung und eine Erweiterung von 3 mm. Freehand druckt Beschnitt nur innerhalb dieser Erweiterung mit, d.h., wenn Sie keine Erweiterung anlegen und Elemente über das Endformat gezogen haben, druckt Freehand trotzdem nur das Endformat.

Erstellen Sie Ihre Postscript-Datei.
Das Druckmenü für Freehand Version 8 bis MX ist sehr ähnlich. Folgende Einstellungen sind dort vorzunehmen:

  • "DRUCKEN"
    Bei älteren Versionen als MX Wählen Sie bei "PPD:" "Acrobat Distiller" aus. Dies ist eine geräteunabhängige Druckerbeschreibung, die in ihrem System installiert sein muss (siehe Druckertreiber installieren). Die Druckeinstellungen "Normal", "Hyphen", etc. verwenden Sie bitte nicht. Diese Einstellungen werden im folgenden manuell konfiguriert und können als eigener Druckstil gespeichert werden (Symbol "+"). Verwenden Sie nicht die Funktion "als PDF sichern..."
    Die Skalierung muss auf Proportional und "100" (%) stehen. Achten Sie darauf, dass die "Farbverwaltung..." für die Druckausgabe auf "Kein/e" steht. Unter der Option "Einrichten..." bzw. "Erweitert" können Sie nun die folgenden Einstellungen vornehmen:

  • "FARBAUSZÜGE"
    Wählen Sie "Probedruck" und aktivieren Sie "Volltonfarben als Prozessfarben drucken". Bei Halbtonraster wählen Sie "175 lpi/2400 dpi" und bei "Funktion übertragen" "Normalisieren" aus.

  • "BILDBEARBEITUNG"
    Aktivieren Sie: "Dateiname und Datum", "Zuschnittsmarkierungen", "Beschichtung oben", "Positives Bild", "Komplexe Pfade trennen", "Bilder" = Binär, "OPI-Kommentare einbeziehen, "Maximale Farbstufen" = Standard, "Abflachung" = Standard.
    Wählen Sie NICHT "RGB in Prozess konvertieren", da Freehand RGB-Bilder, die Sie evtl. vergessen haben, in CMYK zu wandeln, nur minderwertig umwandelt. Werden die Bilder im Postscript als RGB transportiert, können wir diese nachbessern.

  • "PAPIER EINRICHTEN"
    Addieren Sie bei Ihrem Endformat zu Höhe und Breite jeweils 30 mm, damit Beschnitt und Schnittmarken mitgedruckt werden, z.B. DIN A4 (210 x 297 mm) + 30 mm Zugabe = 240 x 327 mm.

  • "AUSGABEDATEI (MAC OS 9)"
    Wechseln Sie im PopUp-Menü auf diese Einstellung. Prüfen Sie, ob "Level 2 und 3", "Binär" und "Alle beifügen" markiert sind.

  • "AUSGABEOPTIONEN (MAC OS X)"
    Dieses Menü finden Sie unter "Drucken". Zuerst wählen Sie im Pulldown-Menü "Ausgabeoption". Aktivieren Sie "Als Datei sichern" und wählen Sie als Format "Postscript".

Klicken Sie auf "Sichern", um die Postscript-Datei zu erzeugen.

 

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CorelDraw®

Beachten Sie bitte vorab die Informationen zum Seitenlayout und zu Bilddaten.

Wandeln Sie alle Schriften in Kurven um. Text, der als Mengentext formatiert ist, muss erst als Grafiktext umgewandelt werden. Das ist zugegebenermaßen kompliziert, daher hier eine bessere Lösung:

Exportieren Sie die markierten Mengentexte in EPS (Datei / exportieren / EPS) - markieren Sie im Exportmenü: "Nur markierte Objekte". Anschließend importieren sie die EPS-Dateien als EPS-Interpreted in Ihr Dokument und platzieren Sie den Import an die gewünschte Stelle. Schon bei Import können Sie wählen, ob sie Schriften als Kurven oder als Text importieren wollen (um weitere Arbeitsschritte zu sparen wählen Sie natürlich "als Kurven".

Zum Druck von freigestellten Bildern können ausschließlich EPS-Bilder mit Freistellungspfad verwendet werden. Freigestellte Bilder aus CorelPaint können fehlerhaft gedruckt werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann liefern Sie die Bilder mit, wir können sie dann in Photoshop so bearbeiten, dass sie auch aus CorelDraw fehlerfrei gedruckt werden.

Mit Corel erstellte Hintergründe und Verläufe müssen Sie vor der Erstellung einer Postscript-Datei grundsätzlich in eine CMYK-Bitmap wandeln.

Erstellen Sie Ihre Postscript-Datei:
Wenn Ihre Datei druckfertig ist, gehen Sie bitte unter "Datei" "Drucken...". Folgende Einstellungen sind dort vorzunehmen:

  • "ALLGEMEIN"
    Wählen Sie unter "Name:" "Acrobat Distiller" aus. Dies ist eine geräteunabhängige Druckerbeschreibung, die in Ihrem System installiert sein muss (siehe unter Druckertreiber installieren). "Aktuelles Dokument" wählen. Damit werden alle in der Datei befindliche Seiten auf einmal in die Postscript-Datei geschrieben (erzeugen Sie bitte nicht für jede einzelne Seite eine Datei).

  • "EIGENSCHAFTEN"
    Wählen Sie "Seitengröße:" - "Angepasste Postscript-Seitengröße". Wenn Sie im Popup-Menü auf dieses Format klicken, können Sie ein eigenes Format einstellen. Addieren Sie bei Ihrem Endformat zu Höhe und Breite jeweils 26 mm, damit Beschnitt und Schnittmarken mitgedruckt werden, z.B. DIN A4 (210 x 297 mm) + 26 mm Zugabe = 236 x 232 mm. Klicken Sie nun noch auf "Erweitert" und wählen Sie unter "Resolution" "2400 dpi" aus. Bestätigen Sie anschließend mit "OK".

  • "LAYOUT"
    Wählen Sie unter "Bildposition und -größe:" "Wie im Dokument" aus.

  • "AUSZÜGE"
    Deaktivieren Sie die Einstellung "Auszüge drucken". Somit sind alle anderen Auswahlmöglichkeiten unter diesem Menüpunkt inaktiv.

  • "DRUCKVORSTUFE"
    Versehen Sie die Einstellung "Dateiinformationen drucken" und "Schneide-/Faltmarken" "nur außen" mit einem Haken. Alle anderen Felder unter Druckvorstufe bitte deaktivieren.

  • "POSTSCRIPT"
    Hierbei ist es wichtig, folgende Optionen zu aktivieren: "OPI-Kommentare beibehalten" und "DCS-Verknüpfungen auflösen". Deaktivieren Sie alle Einstellungen unter "Schriften".

  • "SONSTIGES"
    Unter diesem Menüpunkt wählen Sie folgende Optionen: "Vektoren drucken", "Text drucken" und "Vollfarbe". Bei "Farbbitmaps ausgeben:" als "CMYK" einstellen. Die Einstellung "ICC-Profil zuweisen" deaktivieren Sie bitte.

Damit sind alle notwendigen Einstellungen im Druckmenü vorgenommen und Sie können nun mit "Drucken" bestätigen und die Postscript-Datei sichern.

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Illustrator®

Beachten Sie bitte vorab die Informationen zum Seitenlayout und zu Bilddaten.

Wählen Sie ALLES im Dokument aus und wählen Sie "Text in Pfade umwandeln". Achten Sie darauf, dass keine leeren Textcontainer im Layout stehen bleiben. Diese werden beim Postscript-Erstellen sonst evtl. als hässliche Sonderzeichen im Layout wieder sichtbar und schlimmstenfalls mitgedruckt.

Zum derzeitigen Zeitpunkt können von Illustrator angebotene Transparenzen und Verläufe nicht produktionssicher verarbeitet werden. Wandeln Sie diese Effekte vor der Datenanlieferung deshalb zu Bitmaps um.

Versehen Sie anschließend die Seiten mit Schnittmarken und SPEICHERN (nicht exportieren) Sie jede Seite einzeln als Illustrator-EPS.

Es brauchen außer dem EPSkeine weiteren Bilder mit angeliefert zu werden

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Postscript-Datei erstellen

DRUCKERTREIBER UND DRUCKERBE-
SCHREIBUNG VORHER INSTALLIEREN

Zur Postscript-Generierung für den "Acrobat Distiller" sollten Sie immer den Acrobat-Druckertreiber (AdobePS) verwenden. Diesen finden Sie auf der Acrobat-Software-CD oder hier.

Druckerinstallation unter Windows:

Mit der ".EXE" von Adobe rufen Sie die Installationsroutine für neue Drucker auf:

  • Auswahl als "lokaler Drucker" bzw. "Arbeitsplatzdrucker".

  • Auswahl des lokalen Anschlusses: FILE (diese Einstellung erzeugt automatisch eine Postscript-Datei beim Druckbefehl).

  • Verwenden Sie anschließend keinen Standarddrucker, sondern wählen Sie über "Diskette..." den
    Acrobat-Drucker: ...\Acrobat(x)\Distiller\Xtras\Adist(x).ppd
    [(x) steht für die Version]

  • Installieren Sie den Drucker.

  • Beim Drucken aus einem Programm wird nun einfach "Acrobat Distiller" ausgewählt.

 

Druckerinstallation unter Macintosh:

Installieren Sie den Druckertreiber "AdobePS" in den Systemordner. Danach wählen Sie unter dem Apfel-Menü "Auswahl", "AdobePS" aus. Im rechten Fenster der "Auswahl" muss kein Drucker ausgewählt werden und das Menü "Einrichten..." kann, muss aber nicht konfiguriert werden. "Auswahl" wieder schließen.

 

ARBEITSSCHRITTE ZUR ERZEUGUNG EINER
POSTSCRIPT-DATEI

PS-Dateien können aus jedem Programm über das Druckmenü erstellt werden:

  1. "Downloaden" Sie den Druckertreiber "AdobePS" aus dem Internet unter http://www.adobe.com/products/printerdrivers/main.html

  2. Wenn Sie nun in Ihrem Programm (z.B. Quark, Corel etc.) "Drucken" wählen, haben Sie die Option "in Datei zu drucken". Die einzelnen Beschreibungen finden Sie unter den jeweiligen Programmen.

  3. Bevor Sie in eine Datei drucken, müssen Sie noch einige Einstellungen vornehmen. Nachfolgend allgemeingültige Vorgaben (ausführliche Einstellungen zu allen Programmen finden Sie dort).

    • Wählen Sie nicht Farbseparation, sondern Zusammendruck (Composite),

    • Die Ausgabeauflösung sollte auf 2400 dpi eingestellt sein.

    • Stellen Sie das Druckformat so groß, dass Beschnitt und Beschnittmarken mitgedruckt werden. Im allgemeinen reichen dafür 12 mm Rand an allen vier Seiten aus. Also werden Breite und Höhe 24 mm dazu addiert (Beispiel DIN A4 = 297 x 210 mm + 24 mm = 321 x 234 mm). Achten Sie bei einer eventuellen Druckvorschau schon darauf, dass die Seiten exakt zentriert gedruckt werden.

    • Drucken Sie nach Möglichkeit immer alle Seiten in ein Dokument.

    • Wandeln Sie vor der Prozedur alle Schriften in "!Zeichenwege", "Kurven", "Vektoren" um, oder auch immer die Bezeichnung in den verschiedenen Layoutprogrammen lauten.

    • Drucken Sie grundsätzlich mit dem höchsten Postscript-Level (PS 3).

Diese Information wurde nach bestem Wissen wiedergegeben, für evtl. eintretende Fehler sind wir nicht haftbar.

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Microsoft-Office®

CMYK-Ausgabe aus MS Office-Programmen
(Word, PowerPoint, Publisher)

Platzierte CMYK-TIFFs werden bei Postscript-Dateien aus Word in RGB gewandelt. Ein CMYK-EPS hingegen bleibt im CMYK-Modus, da das EPS selbst schon im PS-Format geschrieben ist. Darüber hinaus funktioniert eine Ausgabe in Office-Programmen leider nur in RGB, das für den Offsetdruck ungeeignet ist. Deswegen können wir Ihnen keine Empfehlung für das Erstellen einer Postscript-Datei aus MS-Office-Daten geben.

Um sicher zu gehen, dass Ihre Office-Dateien korrekt ausgegeben werden empfehlen wir Ihnen folgende Vorgehensweise beim Erstellen Ihres Dokuments:

  • Ihre Bilddaten wandeln Sie mit einem geeigneten Grafikprogramm (z.B. Photoshop) in CMYK-EPS und platzieren diese in Ihrem Office-Dokument.

  • Benutzen Sie nach Möglichkeit keine Farbverläufe - diese müssen wir in CMYK-Bitmaps wandeln, das kann zu Farbveränderungen führen.

  • Verzichten Sie auf Effekte, wie blinkende Texte usw.

  • Entfernen Sie alle Blindtexte bzw. leere Textcontainer und Verweise wie z.B. Lesezeichen und Verankerungen.

  • Legen Sie Ihr Format auf das Endformat (Druckformat) an und erstellen Sie keine Nutzen.

Liefern Sie uns Ihre Office-Datei mit allen verwendeten Schriften, wir importieren diese Daten in ein grafisches Bearbeitungsprogramm und wandeln alle Schriften in CMYK um. Weiter prüfen wir die Bilddaten und die sonstigen von Ihnen verwendeten Elemente auf das Erfordernis einer Konvertierung.

Wir konvertieren Ihre Daten gerne in das druckbare CMYK gegen einen angemessenen Kostenbeitrag nach Aufwand. Diesen benennen wir Ihnen nach Ansicht der Datei.

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